Vor 100 Jahren erschien Geschichte und Klassenbewusstsein. Dieses theoretisch äußerst anregende Buch von Georg Lukács sorgt bis heute für diverse Auseinandersetzungen. Karl Lauschke nimmt in seiner Studie den gesamten Text des Buches inhaltlich und philologisch unter die Lupe. Er arbeitet erstmals die politischen Zusammenhänge detailliert heraus, in denen Georg Lukács als führendes Mitglied der fraktionell zerstrittenen Kommunistischen Partei Ungarns politisch-theoretisch gewirkt hat. Außerdem untersucht er die Deutungskämpfe um eine revolutionäre marxistische Theorie, die nicht nur in Deutschland sondern auch in Russland ausgetragen wurden und in deren Mittelpunkt Geschichte und Klassenbewusstsein rückte. Damit erschließt Karl Lauschke überraschende, neue Perspektiven.
„Es ist zu hoffen, dass das Werk von Karl Lauschke ... nicht nur in Universitätsseminaren und studentischen Zirkeln gelesen wird, sondern eine breitere Leserschaft erlangt."
„Es ist zu hoffen, dass die noch erscheinende Literatur über Lukács das hier vorgelegte Niveau halten kann. Für die Wartezeit wird man animiert, GuK selbst nochmal in die Hand zu nehmen – vor allem das Verdinglichungskapitel ist in sprachlicher Hinsicht grandiose Literatur, die mitreißt."
„Lauschke hat mit seiner Untersuchung gewiss ein Standardwerk zu Georg Lukács Geschichte und Klassenbewusstsein [...] geschrieben."