Emanzipation undenkbar?

Mutterschaft und Feminismus
Autor:innen: Reusch, Marie
Reihe: Arbeit - Demokratie - Geschlecht (Band 25)
Erscheinungsjahr: 2018
Auflage: 1. Auflage
Seiten: 206
ISBN: 9783896912916
eISBN: 9783986341206
Lieferstatus: Vergriffen

Mutterschaft wird im Feminismus hauptsächlich herrschaftskritisch betrachtet und als Moment der Konstruktion und Rekonstruktion von Geschlechterstereotypen und Geschlechterhierarchien gedeutet. Vernachlässigt wird die Frage nach Mutterschaft als einer zumindest potentiell emanzipatorischen Lebensentscheidung und Lebenspraxis. Gleiches gilt für die Frage nach einem feministischen Konzept der individuellen und gesellschaftlichen Emanzipation, das die Entscheidung zur Mutterschaft und die Praxis des Mutterseins als Option emanzipatorischer Lebensgestaltung und Herausforderung sozial-emanzipatorischer Politik umfasst. Marie Reusch begründet in ihrer Untersuchung die Notwendigkeit, die Frage nach dem Zusammenhang von Mutterschaft und Emanzipation (neu) zu stellen.

Über die Autor:innen

Reusch, Marie

Marie Reusch, Politikwissenschaftlerin, Studium und Promotion an der Universität Marburg, derzeit wiss. Mitarbeiterin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Gießen.

Reusch, Marie